Luigi
Giussani
März 2006
Einband: Gebunden
BONIFATIUS Verlag
ISBN 3-89710-335-4
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Das Anliegen dieses Bandes
ist es, das Phänomen Kirche von seinem inneren Anspruch heraus
und von seinem historischen Ursprung her zu beleuchten. Kritische
Fragen und Einwände, die seit der Aufklärung immer wieder
gegen die Kirche erhoben werden, nimmt der Autor zum Anlass, um
seine Ausführung auch vor der Instanz der Vernunft zu vertiefen.
In diesem Sinne sind die beiden großen Vorüberlegungen,
die dem Hauptteil vorangestellt sind, sowie das letzte Kapitel über
die Verifizierung von erhellender Kraft und öffnen den Weg
zu einem vorurteilsfreien Dialog. Das Werk verrät, dass der
Inhalt durch Erfahrung gereift ist und der Autor deren Unmittelbarkeit
und Faszination mitzuteilen weiß.
Seit 2000 Jahren tritt die Kirche mit einem unerhörten Anspruch
auf: Sie behauptet von sich, die Fortsetzungen des Ereignisses
Christi zu sein, also der Ort, durch den Gottes Sohn heute wie
damals in der Geschichte wirkt. Doch wollte der Mann aus Nazareth überhaupt
eine Kirche? Und wenn ja, wie sollte sie aussehen? Wie lässt
sich der Anspruch Jesu mit der menschlichen Begrenztheit, ja mit
dem Versagen der Glieder dieser Kirche vereinbaren? Der dritte
Band des Grundkurs Christliche Erfahrung geht der Frage nach, wie
dieser Anspruch trotz allem - vernünftig zu rechtfertigen
ist. Ausgangspunkt ist wiederum die konkrete Erfahrung des Menschen
im 21. Jahrhundert mit seinen Sorgen und Nöten. Zugleich veranschaulicht
der Autor in lebendiger Weise, wie aus der Freundschaft derer,
die Jesus folgten, schrittweise jene Gemeinschaft entstand, die
wir heute Kirche nennen. Mit dieser Rückkehr zu den Ursprüngen
weist der Autor dem heutigen Menschen den Weg für eine neue,
existenzielle Beziehung zu dem Ort, an dem ihm Christus seine Freundschaft
anbietet.
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