Ausstellung
„Wozu die vielen Lichter?“
Die Milchstraße in Wissenschaft,
Geschichte und Kunst
2. - 18. Mai 2007
Mo-Fr, 9-19 Uhr
Universität Wien, Hauptgebäude, Seitenaula
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Freier Eintritt, kostenlose Führungen
Eröffnung:
2. Mai, 19 Uhr
Universitätsbibliothek, Großer Lesesaal
Präsentation und Eröffnung der Ausstellung mit Beiträgen
unter dem Motto:
„Die Vernunft erweitern: Wert und Grenze
der wissenschaftlichen Erkenntnis“
Hauptredner:
Kardinal Christoph Schönborn
emer. O. Univ.-Prof. Dr. Walter Thirring
Univ.-Prof. Dr. Marco Bersanelli (Astrophysik, Universität
Mailand)
Zusammenfassung:
Die Milchstraße, ein spektakulärer Lichtbogen, ausgespannt über
den Himmel, erstaunte viele Generationen der Geschichte bis zum heutigen
Tag. Die moderne Wissenschaft hat die physikalische Natur der Milchstraße
enthüllt, indem sie in dem Glühen dieses Lichtbogens den Querschnitt
unserer Galaxie entdeckte. Ziel der wissenschaftlichen Forschung
ist sicherlich nicht, das Geheimnisvolle und das Staunen zu ersticken,
das
die Menschen in der Geschichte instinktiv fühlten. Im Gegenteil,
die Wissenschaft hat unser Bewusstsein für die unermessliche
Größe und Schönheit der Milchstraße erweitert.
Wir sehen heute, dass die Verbindung der Milchstraße mit unserer
Existenz noch tiefer ist, als die vorwissenschaftlichen Visionäre
je wagten zu denken. „A che tante facelle?“ … „Wozu
die vielen Lichter?“ … Leopardis Frage wird im Licht der
modernen Wissenschaft noch tiefer und noch dringlicher.
Die Ausstellung lässt den Besucher unsere Galaxie als „Randgebiet“ der
irdischen Umgebung betrachten. Sie zeigt hoch aufgelöste spektakuläre
Bilder der Milchstraße, von den neuesten Aufnahmen des Hubble-Space-Teleskops
und von den größten Teleskopen der Erde. Werke von Künstlern,
historische Dokumente, wie die Beobachtungen Galileos, und die ersten
Instrumente, die zur Entdeckung der Galaxie führten werden präsentiert.
Die Ausstellung stellt die Milchstraße als eine von unzähligen
Galaxien vor, die in der Gesamtheit des Kosmos wie ein kleiner Punkt
erscheint und sie gipfelt in der Frage: „Und ich, wer bin ich…“
Detailierte
Inhaltsbeschreibung
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zur Ausstellung
Fotos
von der Eröffnung und der Ausstellung
Veranstalter:
Gemeinschaft und Befreiung
Kath. Hochschulgemeinde
Universitätsbibliothek
Atlantis Kulturinitiative
Pressekontakt:
Verein Atlantis Kulturinitiative
Lerchengasse 34/1, 1080 Wien
office AT atlantis-kulturinitiative.at
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