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Botschaft von Papst Benedikt XVI. an die Fraternität von
CL
anlässlich der Exerzitien
Rimini, 29. April - 1. Mai 2005.
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Vatikan, den 27. April 2005.
Hochwürden, ich habe die Freude, Ihnen und der Fraternität
von Comunione e Liberazione einen besonderen Gruß Seiner
Heiligkeit Benedikt XVI. aus Anlass der Exerzitien zu entrichten,
die vom 29. April bis 1. Mai in Rimini stattfinden. Der Heilige
Vater erinnert sich noch lebhaft an die Trauerfeier für Don
Luigi Giussani im Dom von Mailand und nimmt zugleich geistlich
an diesen
Tagen der Reflexion und des Gebets teil, die Sie leiten. Dazu wünscht
er Ihnen von Herzen, dass sie fruchtbar in der Askese sind und
zu einem leidenschaftlichen apostolischen und missionarischen Eifer
führen.
Das von Ihnen gewählte Thema ist bezeichnend: Die Hoffnung.
Wie dringlich ist es für unsere Zeit, den Wert und die Bedeutung
der christlichen Hoffnung zu verstehen, die ihre Wurzeln in einem
einfachen und vorbehaltlosen Glauben an Christus und sein Wort
der Erlösung hat! Aus dieser Hoffnung nährte sich auch
der treue Don Luigi Giussani. Auf seiner Spur will auch der Weg
eurer verdienstvollen Bruderschaft weitergehen. Euer Gründer
ist nur wenig dem Übergang des geliebten Papstes Johannes
Paul II. vorangegangen. Beide waren leidenschaftliche Zeugen für
Christus. Sie hinterlassen uns das Zeugnis einer vollkommenen Hingabe
an «die Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt» (Röm
5,5). Es ist jene Hoffnung, die der Heilige Geist in die Herzen
der Gläubigen eingießt und durch die er ihnen die Liebe
Gottes erhält. Der Heilige Vater vertraut das Gelingen eurer
Exerzitien der heiligen Gottesmutter, der Mutter der Hoffnung an,
und erteilt Ihnen, den Teilnehmern der Begegnung sowie der ganzen
Fraternität von Comunione e Liberazione von Herzen seinen
apostolischen Segen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um
Sie auch meiner geistlichen Nähe zu versichern, während
ich mich Ihnen zugleich von Herzen empfehle,
Ihr im Herrn ergebenster
Angelo Kardinal Sodano, Staatssekretär
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